Lektorat Salzburg

Lektorat
Salzburg

Über die Aufgaben eines Korrekturlesers.
Christian Leitner aus Salzburg ist Ihr Korrekturleser und Lektor. Von der Doktorarbeit über Diplomarbeit, Werbetexte, Einladungskarten, Speisekarten bis zu Romanen - Christian Leitner aus Obertrum am See steht Ihnen zur Seite.

Die Aufgaben eines Korrekturlesers oder auch Korrektors

Korrektor
Ein Korrektor (lateinisch corrector ‚Berichtiger‘) ist eine Person, die Druckvorlagen hinsichtlich Rechtschreibung, Grammatik, Typografie, Stil, Interpunktion, sachlicher und teilweise auch inhaltlicher Richtigkeit überprüft und Fehler zur Korrektur anzeichnet. Die Arbeit eines Korrektors bzw. das Ergebnis derselben und auch die von Korrektorinnen und Korrektoren gebildete Abteilung eines Verlags o. Ä. wird als Korrektorat bezeichnet.

Berufsbild
Der Korrektor gehört organisatorisch zur Setzerei, nicht zur Redaktion, und ist somit ein technischer Beruf. Seine Tätigkeit wird Korrekturlesen genannt. Ein guter Korrektor korrigiert nicht nur Fehler, sondern überprüft den Text auch formal. Teilweise lesen Korrektoren auch Abzüge aus der eigentlichen Druckmaschine. Diese letzte Prüfung heißt Revision.

Sofern der Korrektor eine Druckvorlage auf Papier korrigiert, verwendet er traditionelle Korrekturzeichen, die den freien Platz auf der Seite optimal nutzen und Missverständnisse ausschließen sollen. Die Korrekturen wurden daraufhin vom Schriftsetzer ausgeführt.

Früher war der Korrektor die letzte Person, die das Manuskript vor der Drucklegung prüfte. Als eigenständige Position im Druck- oder Verlagsbetrieb ist der Korrektor inzwischen selten geworden, da viele Autoren ihre Texte einer Rechtschreibprüfung mit dem Computer unterziehen und zum Teil druckreif abliefern können. Das Manuskript als Zwischenstufe ist meist entfallen. Eine wichtige Funktion hat heute der Schlussredakteur bzw. die Revision (Druck) übernommen. Im Zeitungsbereich wird versucht, die Aufgaben des Korrektors durch Gegenlesen innerhalb der Redaktion zu erledigen. Bei der Buchproduktion wird das Korrektorat oft von Lektoren übernommen (Lektorat).

Bei nicht verlagsgebundenen Drucksachen (Akzidenzen) übernimmt oft nach wie vor ein befähigter Schriftsetzer, Mediengestalter oder ein Sachbearbeiter im Druckbetrieb diese Tätigkeit.

Zu Zeiten des Bleisatzes war es oft üblich, dass gelernte Schriftsetzer in späteren Berufsjahren als Korrektoren gearbeitet haben. Korrekturleser arbeiten heutzutage oft als Ein-Mann-Unternehmer oder in spezialisierten Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern oder sind hauptberufliche Lektoren.

Geschichte
Einst war der Beruf des Korrektors hoch angesehen und eine lukrative Einnahmequelle für Schriftgelehrte. Seine Stellung resultierte aus dem hohen Aufwand, der sich aus der nachträglichen Korrektur von in Bleilettern gesetzter Vorlage ergab.

Zu seiner herausragenden Stellung trug seinerzeit der Umstand bei, dass nur wenige tatsächlich des Lesens und Schreibens mächtig waren. Ferner schrieben selbst manche Autoren die Wörter lange Zeit so, wie sie ihnen in den Ohren klangen. Die ersten Korrektoren der alten Drucker waren Gelehrte, die neben den Fremdsprachen Griechisch und Latein auch in den damals geläufigen Wissenschaften bewandert waren: Medizin, Theologie und Philosophie.

Mit der Veränderung der Satztechnik sank der Folgeaufwand von Korrekturfehlern und mit ihm der Stellenwert des Korrektors für den Buchdruck.

Gegenwart
Heutzutage sind viele Menschen der Ansicht, die ursprüngliche Funktion des Korrektors durch Computerprogramme zur Grammatik- und Rechtschreibprüfung ersetzen zu können. Die Toleranz oder Gleichgültigkeit gegenüber Druckfehlern auch an prominenten Stellen hat außerdem zugenommen: Der Reclam-Verlag beispielsweise präsentierte seine Ausgabe von Homers Ilias im Jahr 2015 auf der ersten Seite in einer „Übersetztung“ und die der Odyssee in einer „Übersetung“. Computerprogramme sind nur anhand von elektronischen Wort- und Begriffskatalogen (Wörterbuch) in der Lage, einen Text bis zu einem gewissen Grad auf formale Fehler (Rechtschreibung, Zeichensetzung, einfache grammatikalische Konstruktionen) zu überprüfen. Daher wird der Beruf des Korrektors auch langfristig nicht ganz verschwinden.

Die wenigen Korrektoren, die heute noch diesen Beruf ausüben, haben die gleichen Aufgaben wie die Korrektoren früherer Zeiten. Unbedingt notwendig sind beste Kenntnisse der deutschen Rechtschreibung und Wortwahl. In der Fachtechnik sind von der Manuskriptbearbeitung bis zur Bogenrevision alle Arbeiten im Korrektorat zu erklären. Das Korrekturlesen nach Manuskript sowie das Korrekturlesen von Text aus Datenübernahme in der Muttersprache und in der Fremdsprache sollten so fehlerfrei durchgeführt werden können wie das Revidieren einer Akzidenzdrucksache, einer Zeitungsseite oder des Bogens eines Werkes.

Studentische Arbeiten
Im Bereich studentischer Arbeiten, also z. B. bei der Erstellung von Bachelor- oder Masterarbeiten, nimmt die Einbeziehung professioneller Korrektoratsdienste in den letzten Jahren zu, während Hochschullehrer einen Kompetenzverlust von Studierenden in diesem Bereich beklagen. Vor dem Hintergrund dieser Diskussion ist zu berücksichtigen, dass kommerzielle Anbieter von Korrektoratsdiensten für Studierende teilweise die klassische Definition des Korrektorats (vgl. oben) im Sinne eines expliziten Ausschlusses inhaltlicher Überprüfungen teilen, während andere genau diese Leistung als sogenannte „Wissenschaftslektorate“ bewerben. Die Erbringung eigenständiger akademischer Leistungen von Studierenden erscheint im Zusammenhang mit der Beauftragung solcher Wissenschaftslektorate fragwürdig.

Korrekturleser Salzburg

Und ein paar Worte zum Salzburger Land

Salzburg - Geographie

Das Land Salzburg umfasst eine Fläche von 7.154,56 km². Die höchste Erhebung in Salzburg ist der Großvenediger, der mit einer Höhe von 3657 m ü. A. der vierthöchste Berg Österreichs ist. Von der Landesgrenze sind 174 km zugleich österreichische Staatsgrenze, zum allergrößten Teil im Nordwesten zu Bayern/Deutschland und zu einem kleinen Teil im Südwesten zu Südtirol/Italien. Ansonsten grenzt Salzburg im Westen und Südwesten an Tirol, im Nordosten an Oberösterreich, im Osten an die Steiermark und im Süden an Kärnten.

Landschaften
Für Salzburg typische von Alpen geprägte Landschaft, nähe St. Koloman, Blick aufs Hagengebirge
Landschaftlich wird das Land Salzburg in fünf Gaue geteilt, deren Grenzen identisch sind mit den politischen Bezirken des Landes (siehe Verwaltung).

Der nördliche Teil des Landes teilt sich in zwei Gaue:
Der Flachgau ist das nördlichste Gebiet des Landes, zu dem auch die allernächste Umgebung im Süden der Stadt Salzburg gehört. Sein Name ist in Anlehnung an die Bezeichnungen der anderen Gaue „im Gebirge“ erst spät geschaffen worden und drückt die geografische Beschaffenheit des Gebietes aus. Dieses besteht aus dem Salzburger Voralpenland und kleinen Teilen der zu den nördlichen Kalkalpen gehörenden Osterhorngruppe.
Der Tennengau schließt sich südlich an den Flachgau an und umfasst großräumig das Gebiet um die Stadt Hallein und die südlich davon befindlichen Gemeinden. Sein Name leitet sich vom Tennengebirge her, dessen erster Namensteil auf das Wort Tanne zurückgeht. Er umfasst im Wesentlichen das hier breite Salzachtal sowie die beiderseits davon befindlichen Berge der nördlichen Kalkalpen.

Der südliche Teil des Landes Salzburg wird in drei Gaue gegliedert:
Der Pinzgau nimmt den westlichen Teil davon ein. Sein Name leitet sich möglicherweise vom keltischen Stamm der Ambisonten ab. Eine gängige Erklärung ist auch, dass es sich bei dem Gebiet um den „Binsen“-Gau handelt, da dieses Gewächs früher hier häufig anzutreffen gewesen sein dürfte.
Der Pongau bildet den mittleren der drei südlichen Gaue. Die Bezeichnung leitet sich von Pongo, dem früheren Namen für das heutige Bischofshofen, her. Pongo selbst geht vermutlich auf ein keltisches bona „Grenze; (begrenzte) Fläche, Ebene“ zurück; möglich ist auch ein Zusammenhang mit Bohne; gemeint ist dabei die Pferdebohne, die hier zu finden war.
Der Lungau befindet sich im Südosten des Landes Salzburg. Die Herkunft des Namens ist nicht geklärt, geht aber recht sicher auf ein slawisches oder auf ein keltisches Wort zurück. Möglich ist ein Zusammenhang mit Lonka, dem auf das gleichlautende slawische Wort für „Moor, Sumpf“ zurückgehenden Namen für einen Bach im Norden des Lungaus.

Diese drei südlichen Gaue haben Anteil an den Hohen Tauern sowie im Lungau an den Niederen Tauern, die beide zu den Zentralalpen gehören. Gemeinsam werden sie – besonders aus der Sicht der weniger gebirgigen Gegenden des Landes Salzburg – als „Innergebirg“ bezeichnet.

Geschichte
Die Siedlungsgeschichte Salzburgs reicht bis in die älteste Jungsteinzeit. Von den Kelten stammt der älteste Name der Stadt: Iuvavum. Unter den Römern war Iuvavum ein Verwaltungsbezirk innerhalb der Provinz Noricum bzw. Noricum Ripense. Seit der Landnahme durch die Baiern im 6. Jahrhundert gehörte das Gebiet des späteren Landes Salzburg zum Herzogtum der Baiern. Durch Gründung oder Erneuerung des Stifts St. Peter 696 und der Gründung des Frauenklosters auf dem Nonnberg 713 auf den Ruinen des römischen Iuvavum schuf der hl. Rupert die Grundlage für ein Bistum (739), das 798 Erzbistum Salzburg und damit zum Mittelpunkt der baierischen Kirchenprovinz wurde. Diese umfasste nahezu den gesamten altbaierischen Raum.

Erzbischof Eberhard II., einem entschiedenen Parteigänger der Staufer, gelang es 1200 bis 1246 aus Grafschaften, Gerichten und Vogteien ein geschlossenes erzbischöfliches Herrschaftsgebiet aufzubauen. Mit der Anerkennung der Grenzen dieses – vorerst noch bayrischen – Landes Salzburg durch den Herzog Heinrich XIII. von Landshut im Jahr 1275 begann die Ablösung Salzburgs vom Herzogtum Bayern. 1328 wurde Salzburg durch die Erlassung einer eigenen Landesordnung zum weitgehend selbstständigen Staat innerhalb des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Als Erzstift Salzburg entwickelte es sich zu einem Pufferstaat zwischen Bayern und den Habsburger-Ländern. Es galt aber bis zum Ende des alten Reiches als Teil Bayerns im landschaftlichen Sinn (so war es Bestandteil des bayerischen Reichskreises; Abraham a Sancta Clara spricht von „Salzburg in Bayern“).

Wirtschaftlich war im 15. und 16. Jahrhundert nicht nur der Salzhandel von großer Bedeutung, sondern auch der Goldabbau im Rauriser und im Gasteiner Tal. Die Abbaumengen an Gold waren kurzzeitig die größten in Mitteleuropa. Der Reichtum des Landes Salzburgs nahm zu, damit aber auch die sozialen Spannungen zwischen reichen Bürgern und Adeligen sowie der armen Landbevölkerung. Verbunden mit einem autokratischen Machtanspruch der Fürsterzbischöfe führten die Spannungen 1462/63 und 1525 ausgehend von den Gebirgsgauen zu Bauernaufständen. Der Bauernaufstand 1525 war auch vom aufkommenden Protestantismus geprägt. In der Folge kam es mehrfach zu Protestantenvertreibungen. Die größte Vertreibungswelle fand unter Fürsterzbischof Leopold Anton Graf von Firmian statt, der 1731/32 rund 20.000 Salzburger Protestanten („Salzburger Exulanten“) des Landes verwies.

1803 kam das Fürstentum als säkularisiertes Kurfürstentum Salzburg an den habsburgischen Großherzog Ferdinand III. von Toskana, 1805 gemeinsam mit der Fürstpropstei Berchtesgaden zum 1804 gegründeten österreichischen Kaiserreich. 1810 wurde Salzburg als Salzachkreis bayerische Provinz. Nach dem Wiener Kongress 1814/15 wurde Salzburg 1816 mit dem Vertrag von München endgültig in das Kaisertum Österreich eingegliedert. 1829 wurde dann mit Bayern noch die Salinenkonvention abgeschlossen. Bis 1850 blieb das Salzburger Land als Salzburgkreis nur ein Teil von Österreich ob der Enns (Oberösterreich). Die bis dahin immer zu Salzburg gehörenden westlichen Teile Salzburgs und die ehemalige Fürstpropstei Berchtesgaden blieben bei Bayern, das Zillertal und Windischmatrei (Matrei in Osttirol) wurden an Tirol angegliedert.

1850 wurde Salzburg auf Entscheid von Kaiser Franz Joseph I. eigenes österreichisches Kronland, das seit 1861 auf Grund der Februarpatent genannten Verfassung einen eigenen Landtag als Legislative und einen Landesausschuss als Exekutive besaß, Vorform der späteren Landesregierung (mit dem Namen Landesregierung wurde damals die Statthalterei bezeichnet). Das Land wählte nun auch Mandatare ins Abgeordnetenhaus des Reichsrats.

Ende Oktober 1918 wurde das Land Salzburg Teil Deutschösterreichs, seit 12. November 1918 Republik und seit 25. Oktober 1919 Republik Österreich genannt. In der nichtamtlichen Volksabstimmung vom 29. Mai 1921 stimmten 99,07 % der Abstimmenden für den Anschluss Salzburgs an das Deutsche Reich.[9] Eine Abspaltung von Österreich widersprach jedoch der Verfassung Österreichs wie auch der Anschluss an das Deutsche Reich dem Vertrag von Saint-Germain, so dass das Plebiszit keine entsprechenden politischen Folgen hatte.[10]

Wie ganz Österreich wurde Salzburg von 1934 bis 1938 diktatorisch regiert. In der Zeit der NS-Diktatur (1938–1945) war Salzburg das einzige ehemals österreichische Land mit unveränderten Landesgrenzen. Die Eugen Grill Werke in Hallein waren der größte Rüstungsbetrieb im Land während der NS-Zeit. In der so genannten Besatzungszeit (1945–1955) zählte Salzburg wie Oberösterreich südlich der Donau und ein Teil Wiens zur US-amerikanischen Besatzungszone.

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